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Die Flugzeugsteuerung
Wie steuert man eigentlich ein Flugzeug ?

Grundsätzlich muß man zunächst einmal unterscheiden. Handelt es sich um ein aerodynamisch gesteuertes Flugzeug (3-Achser) oder ein gewichtskraftgsteuertes Flugzeug (2-Achser).

3-Achser heißt, das Flugzeug wird um 3 Achsen gesteuert: die Hochachse, die Querachse und die Längsachse. Die Steuerung um die Hochachse geschieht mit dem Seitenruder, die Steuerung um die Querachse mit dem Höhenruder und die Steuerung um die Längsachse mit den Querrudern.

Um ein Flugzeug "sauber" zu fliegen, muß der Pilot alle 3 Ruder einsetzen. Dieses geschieht durch Betätigung von Steuerhorn/Steuerknüppel und den beiden Seitenruderpedalen.
Hat das Flugzeug Steuerhorne (i.d.R. bei den größeren Flugzeugen vorhanden) befinden sich diese vor dem/den Piloten. Hat das Flugzeug einen Steuerknüppel, so befindet sich dieser vorn, zwischen den beiden Sitzen.
Hat das Flugzeug 2 Steuerknüppel, so befinden sich diese vor den Sitzen. Die Pedale befinden sich wie im Auto vor den Füßen des Piloten.

Zieht man am Steuerhorn/Steuerknüppel, so bewegt sich das Höhenruder nach oben - das Flugzeug hebt die Nase an und beginnt zu steigen.
Drückt man den Steuerhorn/Steuerknüppel nach vorn, so neigt sich die Nase nach unten - das Flugzeug fängt an zu sinken.
Dreht man das Steuerhorn z.B. nach links oder drückt den Steuerknüppel nach links, betätigt man dadurch die Querruder an den Tragflächen und das Flugzeug dreht sich nach links.
Tritt man in das linke Seitenruderpedal, bewegt sich das Seitenruder nach links und das Flugzeug dreht sich ebenfalls nach links.
Für einen sauberen Kurvenflug muß man das Seitenruder in Kombination mit den Querrudern bedienen - ansonsten würde man eine "Schmierkurve" fliegen, d.h., das Flugzeug würde "aus der Kurve herausgetragen werden".
Am Boden sind die Pedale zum Lenken da, da sie neben dem Seitenruder auch an die Bugradlenkung angeschlossen sind.
Flugzeugsteuerung
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Als Hilfe während des Fluges gibt es zudem noch die Trimmung. Mit dieser kann man das Flugzeug "austrimmen", d.h., es so einstellen, daß es während des Fluges stets seine eingestellte Höhe beibehält. Hätte man die Trimmung nicht, müßte man ständig am Steuerhorn/ Stuerruder ziehen und drücken und bekäme bald "lange Arme".
Diese "Hilfsruder" sitzen am Ende der Höhenruder. Sie können je nach Flugzeugtyp mechanisch oder elektrisch verstellt werden.
Zum Landen gibt es dann noch die Landeklappen. Sie befinden sich am hinteren Ende der Tragflächen. Diese werden ausgefahren, um den Auftrieb zu erhöhen. Damit kann das Flugzeug langsamer geflogen werden, ohne daß die Strömung dabei abreißt.

Gewichtskraftgesteuerte Flugzeuge (z.B. Trikes) können nur um 2 Achsen gesteuert werden, die Querachse und die Längsachse.
Die Steuerung um die Querachse geschieht durch Ziehen am Steuerbügel - die Nase der Tragfläche senkt sich und die Maschine fängt an zu sinken.
Umgekehrt wird durch Drücken am Steuerbügel die Nase angehoben und die Maschine beginnt zu steigen.
Der Kurvenflug wird durch das Drücken des Steuerbügels nach links oder rechts eingeleitet. Dadurch wandert der Schwerpunkt des Flugzeuges aus und die Maschine neigt sich zur Seite.
Eine Steuerung um die Hochachse ist nicht möglich, da es beim Trike kein Seitenruder gibt.
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