| Flugplatzfest Damme | ||||||||||||||||||||
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Am Samstag, den 16. August 2003, veranstalteten der Aero-Club Damme sowie die anderen ansässigen Firmen des Flugplatzes Damme ein Flugplatzfest. Eingeladen waren jung und alt, um zahlreiche ausgefallene Flugzeuge, diverse Flugvorführungen, Fallschirmabsprünge und weitere Attraktionen zu besichtigen.
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Am Morgen wurden ein Getränke- sowie ein Imbisstand aufgebaut. Es folgte dann das Aufblasen einer Hüpfburg für das junge Publikum.
Langsam füllten sich erst die Abstellflächen mit zahlreichen Flugzeugen sowie einem Oldtimer-Pickup und dann auch der Parkplatz und eine angrenzende Weide mit den Fahrzeugen der Besucher. |
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Die Wiese mit den abgestellten Flugzeugen war zwar nicht überfüllt von Zuschauern, aber es war immer etwas los. Es wurde geschaut, gestaunt, gefachsimpelt, gescherzt, geherzt, gegessen und getrunken, während sich die Kinder auf der Hüpfburg und dem daneben gelegenen Spielplatz vergnügten.
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Ein fachkundiger Sprecher stellte die zahlreich angereisten Oldtimer-Flugzeug vor. Besonders aus den Niederlanden waren etliche Flugzeuge gekommen. Da gab es wunderschöne Oldtimer aus vergangenen Zeiten zu bestaunen, wie etwa eine Ryan PT-22, eine Yak 50, eine Do 28, zwei PA 18, eine Klemm KL 35, zwei Bücker-Flugzeuge (BÜ 131 „Jungmann“, BÜ 181 "Bestmann“), zwei englische (?) Maschinen und verschiedene "neue" Doppeldecker (Fk 12, Kiebitz, Vagabund) auf UL-Basis.
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Auch war eine Gruppe aus den Niederlanden mit drei ehemals deutschen Bundeswehrflugzeugen „Piaggio P 149 D“ angereist. Mit diesen flogen die Piloten diverse Male im Formations-Tiefflug über den Flugplatz und auch einige Kunstflugmanöver waren zu sehen.
Aber auch die anderen Flugzeuge sowie die Trikes wurden nicht einfach nur zum Ansehen abgestellt - nein, von Zeit zu Zeit erhoben sie sich auch in die Lüfte und es war herrlich, z.B. den blubbernden Sound des Fünfzylinder-Sternmotors der PT-22 oder das sonore Grollen der Yak zu erleben. |
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Es war ein ständiges „Kommen und Gehen“ am Himmel. Gerade erst war ein 70 Jahre altes Flugzeug zu einem Show-Flug gestartet, da landete am anderen Ende der Piste ein supermodernes Segelflugzeug mit 18 m Spannweite. Von einem speziellen "Follow Me"-Fahrzeug wurden sie dann zur Parkposition gelotst.
Daneben wurde den Zuschauern auch die Möglichkeit gegeben, selbst einmal das Gefühl von grenzenloser Freiheit zu erleben. Es wurden Rundflüge auf verschiedenen Ultraleicht- und Motorflugzeugen und auch im Hubschrauber angeboten. |
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Am späten Nachmittag hatte man dann auch die Möglichkeit, mit einem Heißluftballon aufzusteigen.
Derweil konnte man auf der sonnengefluteten Terrasse der Fliegerklause bei Kaffee, Kuchen oder Eis, bei einem Glas Bier und zahlreichen Spezialitäten der Küche die Starts und Landungen der verschiedenen Flugzeuge verfolgen. Vor dem Holzzaun der Terrasse der Flieger-Klause stellte Bernd Riedel schließlich sein Modell eines israelischen Kampfflugzeuges dem staunenden Publikum vor. Dieses Modellflugzeug konnte eine Geschwindigkeit von über 300 km/h erreichen. Aus versicherungstechnischen Gründen durfte das Modell aber leider nicht fliegen und so rollte es einige Male den Taxiway entlang. Dabei konnte man schon einen Hauch dessen erfahren, was in diesem Flugzeug steckte - die Turbine fuhr jeweils beim Beschleunigen mit lautem Fauchen hoch. Aus dem Spielzeug unserer Kindertage ist mittlerweile ein High-Tech-Gerät geworden, dessen Anschaffungskosten sich bereits im Bereich eines Kleinwagens bewegen. |
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Zwischendurch fielen immer wieder bunte Punkte vom Himmel. Das waren die Fallschirmspringer, die auf einem angrenzenden Feld landeten. Die ganz Mutigen konnten einen Tandem-Fallschirmsprung buchen.
Die FUL stellte während der Veranstaltung fast die gesamte Flugzeugpalette vor: den SkyRanger (3-Achs-Hochdecker), die Kappa KP 2U Sova (3-Achs-Tiefdecker) und das Graffiti-Trike. Dem Besucher wurden von fachkundiger Seite alle Fragen zu den Flugzeugen beantwortet und die Möglichkeit geboten, die Maschinen ausführlich zu begutachten. |
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Am Nachmittag gab es dann für einen Moment Aufregung. Ein Oldtimer-Flugzeug war nach dem Start in der Richtung abgekommen und landete auf einer Wiese neben dem Flugplatz. Nun gab es das Problem, mit dem Flugzeug wieder zurück auf den Flugplatz zu kommen, denn Wiese und Flugplatz waren durch einen tiefen Graben getrennt. So dauerte es eine ziemliche Zeit, bis das Flugzeug dann endlich über dieses Hindernis zurück zum Flugplatz geholt werden konnte.
Nach der Kaffeezeit, als die ersten Besucher die Heimreise antraten, machten sich auch die ersten Piloten mit ihren Maschinen wieder auf den Heimflug, so dass sich der Flugplatz langsam wieder leerte. Am Abend war man sich dann einig: dieser Flugtag war ein voller Erfolg. Und so ist zu hoffen, dass es im nächsten Jahr wieder eine solche Veranstaltung geben wird. |
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| (Autor: Wolfgang Dewenter) |
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