| Die Geschichte der FUL
Am 1. April 1987 wurde die FUL - Fachschule für Ultraleichtflug gegründet. Anfangs wurden Piloten ausschließlich auf einzelsitzigen Trikes ausgebildet. Dabei lernte der Schüler über das Rollen und Schweben die Handhabung seines Fluggerätes.
Dies war damals eine ganz normale und bewährte Schulungstechnik. Der Lehrer machte sich den auf ihren rasanten FairFax-Trikes dahinflitzenden Flugschülern - immerhin mit bis zu 55 km/h - lediglich mit Handzeichen verständlich. Nicht selten war dies eine sehr spannende Ausbildungsmethode, die manchmal ein gepanzertes Nervenkostüm vom Fluglehrer erforderten. |
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Seither hat sich jedoch vieles geändert. Bereits ein Jahr nach Eröffnung der Flugschule wurde das Ausbildungsprogramm von ausschließlich Trikes um die Ausbildung auf 3-Achsern ergänzt. Das erste Schulgerät war der SkyWalker - auch dieses Gerät zu seiner Zeit hochmodern.
Als in Deutschland 1988 die doppelsitzige Ausbildung auf Trikes zugelassen wurden, änderte sich die Schulung bei der FUL grundsätzlich. Sofort wurden doppelsitzige Trikes angeschafft und der Schüler konnte von Anfang an zusammen mit einem Lehrer die Fliegerei schneller und leichter ohne Angstschweiß erlernen. |
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Und trotzdem mussten wir auch diese Technik erst kennen lernen, denn man betrat Neuland, welches allen Beteiligten damals noch nahezu unbekannt war. Immer wieder sorgten allerlei technische Probleme dafür, dass man sich manchmal doch die "guten alten Zeiten" der "Solo"-Schulung zurückwünschte: die Hochleistungs-Motoren gaben ihren Geist auf, das Material hielt den Vibrationen kaum stand, die neuen Tragflächen hatten uns damals zum Teil noch nicht bekannte Verhaltensweisen. Aber bereits seit dem Anfang der 90er Jahre konnten wir die meisten dieser Probleme ad-acta legen und uns gänzlich auf eine qualitativ sehr hochstehende Ausbildung konzentrieren.
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Und dennoch hatten wir immer das Gefühl, dass wir bei den unterschiedlichen Fluggeräten, die wir dann in der Folgezeit in der Schulung einsetzten - Sunny, Twin-Racer, C22 und etliche andere -, viele Kompromisse eingehen mussten - mal waren die fliegerischen Eigenschaften nicht so schön, mal war die Wartung ein katastrophales Problem, mal war das Fahrwerk nicht das robusteste, mal waren Risse in verschiedenen Bauteilen unsere ständigen Begleiter und und und. Bei ca. 1500 Flugstunden pro Jahr konnte dies auch finanziell recht problematisch werden.
Also nahmen wir 1993/94 die Entwicklung eines eigenen Schulungs-Trikes auf. Oktober 1995 wurde dieses Gerät - unser Graffiti-Trike - innerhalb kürzester Zeit zugelassen. ...und selbst heute ist dieses Flugzeug nach wie vor zeitlos, robust und zuverlässig. Auch im 3-Achser Bereich wurde eine tiefgreifende Entwicklung möglich, da der Gesetzgeber die Gewichtsgrenze der UL-Flugzeuge auf 450 kg anhob. Dadurch wurde die Entwicklung unserer A22 möglich, in deren Konstruktion und Bau wir unsere Erfahrungen aus immerhin mehr als 20.000 Flugstunden UL-Fliegerei einbrachten. 1999 konnten wir die Deutsche Zulassung für dieses hochmoderne Schulungs-Flugzeug beantragen, die wir dann bereits kurze Zeit später (März 2000) erhielten. |
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Zum Jahreswechsel 2000/ 2001 konnte die FUL dann noch einen großen Erfolg und eine große Anerkennung für die jahrelange Tätigkeit verbuchen: die FUL erhielt die Vertretungen für das UL- Flugzeuge RAPID KP 2U (ehem. KAPPA - seinerzeit eine ideale Ergänzung zur A22) sowie das Kit-UL SkyRanger.
Und zu guter letzt: von 1998 - 2005 bauten und vertrieben wir auch das Side-by-Side-Trike "Maverick" |
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Am 30. September 2006 schloß die FUL nach über 19 Jahren ihre Flugschule in Damme und verlegte den Firmensitz nach Eisenach, wo sie bereits seit 2003 eine weitere Flugschule betrieb. Hier sind nun Schule, Werkstatt und Entwicklungsabteilung an einem Ort, so dass noch effizienter als bisher gearbeitet werden kann.
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© 2003 Fachschule für Ultraleicht- und Motorflug GmbH (FUL). Alle Rechte vorbehalten.
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